Mythos der 3-Klick-RegelDie 3-Klick-Regel sagt, dass ein Nutzer mit 3 Klicks zum Gesuchten finden soll. Schafft er es mit 3 Klicks nicht, gibt er wahrscheinlich auf.Diese Regel geistert bis heute in Projektteams herum und führt bei derWebsite-Entwicklung gerne zu überladenen Seiten, langen Menüs oderkünstlichen Oberbegriffen. Tatsächlich stimmen die Aussagen der 3-Klick-Regel nicht. Grundsätzlich ist es vorteilhaft, wenn der Nutzer mit wenigen Klicks zum Ziel kommt, aber die Regel trifft nicht den wirklichen Usability-Punkt: Die Nutzer hassen frustrierende Links. Sie wollen eindeutige Links, die sie sicher zum Ziel führen. Dabei spielt die Anzahl der Links nur eine untergeordnete Rolle. In Usability-Tests wurde der Mythos der 3-Klick-Regel untersucht. Nachzulesen in Testing the Three-Click Rule sind u.a. anderem folgende Ergebnisse:
Fazit zur 3-Klick-RegelZiel ist es, den Nutzern eindeutige Linkbezeichnungenund Wege für ihre Ziele anzubieten. Wenn dieser Weg kurz ist – gemessenan der Anzahl der Klicks – um so besser. Dies ist jedoch nicht derentscheidende Punkt. Auch wenn sich die 3-Klick-Regel als ein Mythosherausgestellt hat, sollten allerdings zentrale Prozesse der Websitenicht beliebig weit von der Starseite entfernt sein. | Usability Know-how - weitere Themen Fallstudie notebooksbilliger.de Beikäufe von Zubehör um 10% gesteigertFür Deutschlands großen Online-Shop für Notebooks notebooksbilliger.de führte easeofweb einen Usability-Test mit Eyetracking durch. |

